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Viel gelaufen, viel erlebt – Bericht vom Schullandheim der 4. Klasse

Bereits zu Beginn des Schuljahres waren die Klassen 4c und 4d aus der Stammschule im Bromenackerweg im Landschulheim. Die rund 40 Kinder waren drei Tage lang zu Gast auf dem Platzhof in Kandern, haben dort - zum anfänglichen Leid mancher - viel Zeit in der Natur und abseits von Fernsehen, Playstation und Handys verbracht. Am Ende waren aber alle gleichermaßen traurig, dass die schönste Zeit des Schuljahres so schnell vorbei war. Hier berichten die Schülerinnen und Schüler selbst von ihren Erlebnissen:

Der erste Tag im Landschulheim

(geschrieben von Gülfidan)

Wir haben und um 8.15 Uhr am Bahnhof in Haltingen getroffen. Dann sind wir mit der Bahn nach Kandern gefahren. In Kandern haben wir eine Pause gemacht. Danach sind wir richtig weit gelaufen. Dann sind wir endlich angekommen.

Als erstes gab es Mittagessen; Spaghetti mit Soße und zum Nachtisch Joghurt. Nach dem Mittagessen haben wir die Zimmer eingerichtet und anschließend mit Frau Eberhardt und Herrn Holm die Regeln besprochen. Anschließend haben wir noch einen Erkundungsspaziergang gemacht und die nahe Umgebung angeschaut. Auf einer Wiese an einem steilen Berg haben wir eine lange Pause gemacht. Wir haben Brezeln gegessen und manche sind den Berg runtergerollt. Dann hat Herr Holm gepfiffen und alle sind den Berg wieder hoch gelaufen. Auf dem Rückweg, der auch ziemlich lang war, haben manche Schüler einen Rucksackdienst gemacht. Endlich sind wir dann angekommen. Manche haben dann draußen gespielt, andere sind ins Zimmer gegangen. Draußen konnte man auch Ziegen an einer Leine über den Hof führen. Zum Abendessen waren wir wieder alle zusammen.

Am Abend hat der Herr vom Platzhof dann noch extra für uns eine Hundeaufführung gemacht.  Er hat besondere Border-Collies, die besonders gut hören. Der Mann hat etwas leise auf Englisch gesagt und was er gesagt hat, hat Chip (der Hund) auch gemacht. Nach der Aufführung haben wir noch ein wenig auf den Zimmern gespielt und dann haben alle geschlafen.

Der zweite Tag im Landschulheim

(geschrieben von Felix und Nikolaus und Domenik)

Am Vormittag war unsere Klasse (die 4c) mit Bogenschießen dran. Die 4d ist zum Reiten gegangen. Wir sind mit Herrn Wohlrab zum Bogenschießen gegangen. Erst waren die Mädchen dran, dann die Jungs. Herr Wohlrab hat uns genau erklärt, wie man den Bogen spannt und wie man am besten zielt. Wir haben auf Zielscheiben und auf Luftballons geschossen. Jeder hat etwas getroffen. Herr Wohlrab hat außerdem viele interessante Dinge übers Bogenschießen erzählt. Zum Beispiel über die englischen Bogenschützen aus dem Mittelalter. Nach dem Bogenschießen war dann Mittagspause.

Nach dem Mittagessen sind wir zu Frau König in den Pferdestall gegangen und haben ein paar Pferde bestiegen. Wir sind abwechselnd geritten. Unsere Strecke ging durch den Wald. An einer Stelle sind wir bergab geritten, das war am Schwierigsten. Im Stall konnten wir dann noch die Pferde putzen. Dann hatten wir bis zum Abendessen Pause.

Nach dem Essen sind wir dann zu einer Nachtwanderung aufgebrochen. Im Wald haben wir dann eine Mutprobe gemacht. Wir mussten alleine ein Stück durch den dunklen Wald laufen. Es gab nur ein paar Kerzen auf dem Weg. Einige sind alleine gelaufen, ein paar auch zu zweit. Für manche war es leicht, andere hatten Angst. Wir sind erst sehr spät in der Nacht zum Landschulheim zurückgekommen.

Der dritte Tag im Landschulheim

(geschrieben von Unbekannt)

Am dritten Tag mussten wir nach dem Frühstück erst einmal unsere Sachen packen. Bei manchen ging es sehr schnell. Aber viele haben sehr lange gebraucht. Als alle fertig waren, haben wir mit Frau Eberhardt und Herrn Holm noch einmal eine kurze Wanderung gemacht. In einem Waldstück haben wir dann zuerst einmal in den einzelnen Klassen verschiedene Spiele im Wald gemacht, bei denen man sich zum Beispiel anschleichen musste. Dann haben wir auf einer Wiese in der Nähe gevespert. Nach dem Vesper sind wir noch einmal in den Wald und haben ein Spiel gemacht, bei dem zwei Mannschaften (Mädchen gegen Jungs) eine Fahne im wald verstecken mussten. Jedes Team hatte ein eigenes Gebiet. Dann mussten wir die Fahne der anderen finden. Keiner hat es geschafft. Wir sind wieder zum Platzhof gelaufen, dort haben schon unsere Eltern gewartet. Das Landschulheim war vorbei.